kunstwerk
Nachbild
technische daten
- maße
- 100x70
- technik
- Aquatinta/Kaltnadelradierung/Sprühtechnik
- untergrund / material
- Hahnemühle-Baumwollpapier 230 g
- jahr
- 2024
über das werk
Die Grafik ist Teil einer Serie über Nachbilder. Die Künstlerin interpretiert diese als Erinnerungen und Flecken, die sich in unserem Kopf einprägen und dabei nur einen Eindruck hinterlassen, keine konkrete Darstellung der Landschaft. Sie versucht, Zusammenhänge zwischen Farbflecken und Linien zu finden. Sie betrachtet sie als verschwindende Landschaften, die sie sehr schnell auf dem Bildträger festhalten muss, bevor sie vollständig verschwimmen. „Der Versuch, Bewegung
auf der Ebene der Leinwand zu rekonstruieren, führt dazu, dass das Bild (…) zu einem rein visuellen Phänomen wird, zu einem optischen Phänomen im doppelten Sinne: als etwas, das ausschließlich zum Betrachten bestimmt ist, aber auch als darstellender Prozess des Sehens.“ Sie greift auf Erinnerungen an Reisen zurück, an lange Stunden in Zügen und an die Bilder, die ihr davon geblieben sind. Diese Herangehensweise an das Schaffen verbindet sie mit einem starken Akzent, der direkt aus den Wänden der Plattenbausiedlungen stammt. Sie erzeugt eine Dissonanz und stellt zwei Welten einander gegenüber, wodurch sie ihnen eine neue Erzählung verleiht.
künstler





